Kurzbeschreibung

Die wahre Liebe auf den ersten Blick ist eine Seltenheit. Manche denken sogar, es sei nur ein Mythos, reines Wunschdenken. Selbst ich, Isabella Marie Swan dachte nicht anders über dieses Phänomen. Eines Tages jedoch wurde auch ich eines Besseren belehrt. Es gibt sie, die Liebe auf den ersten Blick. Man muss sie nur finden.

02 - Der beste Abschnitt unseres Lebens

Unser erster gemeinsamer Abend war wunderschön und auf seine eigene Art und Weise einzigartig.
Allein schon Edwards Anwesenheit machte jedes Treffen einzigartig, selbst wenn es nur ein einfaches Essen in einem Restaurant oder ein Kinobesuch war.
Erlebte man solche Sachen mit Edward, wurden sie zu etwas Besonderem. Für mich.

Edward war der Mann meiner Träume, das hatte ich schon vom ersten Moment an gespürt. Die ersten vier Monate nach unserem kennen lernen waren eine kleine Qual für mich, aber das war es mir im Endeffekt wert gewesen.
Die letzten acht Jahre waren Beweis genug.

Nach zweijähriger Beziehung machte Edward mir einen Heiratsantrag.
Es war Sommer und wir wollten an diesem einen Abend zum Strand, ein Lagerfeuer machen und im kalten Wasser baden gehen.
Doch als wir dort ankamen stockte mir beinahe der Atem.
Überall waren Strandfackeln zu erkennen und viele kleine Teelichter waren um jede einzelne Fackel in der Form eines Herzens aufgestellt.
Wie hätte ich bei solch einem atemberaubenden Anblick nicht ‚Ja’ sagen sollen, als Edward mir die Frage aller Fragen stellte?
Ganz zu schweigen von dem Mann, der mich um meine Hand bat?
Ein Jahr nach seinem wundervollen Antrag heirateten wir, an genau diesem Strand.
Wir beide wussten, dass wir füreinander bestimmt waren, hatten es beide schon beim ersten Treffen gespürt und das, obwohl er zu dem Zeitpunkt noch vergeben war.

Tanya hatte inzwischen natürlich auch ihr neues Glück gefunden.
Obwohl Chicago groß genug war, ließ es sich natürlich nicht vermeiden sie des Öfteren mal zu treffen.
Im laufe der Jahre wurde sie für mich sogar so etwas wie eine Freundin.
Besonders, da sie meinen langjährigen besten Freund Jacob Black geheiratet hatte.
Edward und ich hatten uns gerade verlobt, als wir eine kleine Verkupplungsaktion gestartet hatten.
Also lud Edward Tanya zu uns zum Abendessen ein und ich Jacob.
Damit das Ganze nicht so auffiel, luden wir noch sowohl Alice und Jasper, als auch Rose und Emmett ein.
So wie bei Edward und mir damals, schien es bei Tanya und Jacob ebenfalls sofort gefunkt zu haben.
Mittlerweile waren die beiden seit einem Jahr stolze Eltern eines kleinen Jungen.

Seufzend warf ich die Bettdecke zur Seite, um aus meinem Bett aufzustehen und mir eine heiße Dusche zu gönnen.
Es war ungewohnt ohne meinen Mann aufzuwachen und duschen zu gehen.
In den letzen Jahren hatte sich das beinahe schon zu einer Tradition entwickelt, dass wir jeden Morgen gemeinsam duschen gingen.
Es war jedes Mal erregend mit ihm in dieser kleinen Duschkabine zu stehen und natürlich konnten wir unsere Finger nicht immer bei uns lassen.

Als erstes ging ich zu meinem Schrank herüber und warf einen prüfenden Blick hinein.
Da ich heute eh zu Hause bleiben würde entschloss ich mich dazu, mir eine einfache schwarze Jogginghose anzuziehen, kombiniert mit einem roten Top.
Mit den Sachen in der Hand ging ich schnurstracks Richtung Badezimmer.
Ich öffnete die Tür und war gerade dabei auf die kleine Kommode zuzugehen, auf der ich meine Klamotten immer ablegte, als ich ein Stück Seife darauf liegen sah.
Was machte dieses Stück Seife auf der Kommode?
Ich legte meine Anziehsachen erst einmal auf den Toilettendeckel ab und ging herüber zu der Kommode um die Seife wieder an ihren richtigen Platz zu befördern.
Als ich sie schließlich in die Hand nahm konnte ich eine Gravur unter meinen Fingerspitzen fühlen, weshalb ich mir die Seife genauer besah.

Denk an mich wenn du duschst!

„Spinner“, murmelte ich mit einem kleinen Lächeln in mich hinein, als ich Edwards neuesten Einfall in meinen Händen hielt.
In den letzen Jahren hatte er mir schon so viele kleine Geschenke gemacht, die mir zeigen sollten wie sehr er mich liebte, dass ich schon zu jedem Jahr eine Kiste dafür angelegt hatte.
Anfangs war es nur eine, aber mit den Jahren wurden es so viele Geschenke, sodass ich beschloss ein System zu entwickeln und ich sie deshalb nach Jahren sortierte.
Ich wusste noch ganz genau, wann er mir was geschenkt hatte, deswegen wurde das mit dem sortieren zum kleineren Problem.
Das größere Problem war, für all meine Lieblinge einen geeigneten Platz zu finden.
Also beschloss Edward mir kurzerhand einen Schrank zu kaufen, wo ich all meine Schätze unterbringen konnte.
Natürlich ließ er es sich nicht nehmen, einen weiteren Liebesbeweis im Schrank einzubauen.
Ein Kaktus war in jeder Schranktüre verewigt.
Die Stacheln von dem Kaktus auf der linken Schranktüre waren als ein ‚E’ zu erkennen, das Andere hatte ein ‚B’.

Die Seife legte ich wieder an den Platz zurück, an der ich sie entdeckt hatte und entledigte mich meiner Klamotten, um in die Dusche steigen zu können.
Ich drehte schon mal das Wasser in der Dusche auf und ging zum Waschbecken um mir die Zähne zu putzen. Das war Zeit genug, damit das Wasser die richtige Temperatur für mich bekommen konnte.

Meine Muskeln entspannten sich sofort, sobald ich das warme Wasser auf meiner blassen Haut spürte.
Es tat gut, aber trotzdem vermisste ich Edwards Nähe. Die Duschkabine kam mir ohne ihn so groß vor.
Ich musste wieder an die Worte denken, die er in die Seife eingraviert hatte. Wie lange hatte er wohl dafür gebraucht? Und vor allem, wie hatte er es wieder geschafft, dass alles so säuberlich aussah?

Denk an mich wenn du duschst!

Ich dachte eh schon immer an ihn. Obwohl wir schon so lange zusammen waren, konnte ich nie genug von ihm bekommen. Ich war immer noch süchtig nach ihm und seinen Berührungen.
Auch hier unter der Dusche vermisste ich schon seine Liebkosungen.
Ich schloss meine Augen und folge seiner Aufforderung und dachte an ihn, während ich hier unter der Dusche stand. Meine rechte Hand wanderte hinauf zu meiner Brust, während die andere gerade meinen Bauch entlang strich.
In meiner Fantasie waren es nicht meine Hände, die mich berührten, sondern die von Edward.
Meine Hand wanderte gerade weiter südlich, als ich plötzlich das Telefon aus dem Wohnzimmer klingeln hören konnte.
Ursprünglich wollte ich dieses Klingeln ignorieren, aber es fiel mir schwer mich wieder meinen Fantasien hinzugeben.
Das Klingeln wollte einfach nicht aufhören, also schnappte ich mir ein Handtuch, band es um meinen Körper und lief schnellen Schrittes zum Telefon.

„Cullen“, meldete ich mich etwas barsch zu Wort, da mich die Person am Ende der Leitung in meinem Vorhaben unterbrochen hatte.
Ich hatte Edward heute noch nicht gesehen, deshalb hätte ich mich wirklich zu gerne in meiner Fantasie auf ihn eingelassen und mich von ihm berühren lassen.
„Habe ich dich bei etwas gestört oder warum begrüßt du mich so unfreundlich am Telefon?“, hörte ich die wunderbare Stimme meines Ehemannes am anderen Ende der Leitung lachen und sofort erhellte sich meine Stimmung.
„Hmm… Ich wollte einfach nur der Aufforderung auf der Seife nachgehen“, teilte ich ihm in einem verführerischen Ton mit, woraufhin sein Lachen augenblicklich verstummte.
Ich konnte noch hören, wie er sich räusperte bevor er wieder zum reden ansetzte.
„Du hast…? Lassen wir das. Ich rufe nur an um dir alles Gute zu wünschen“, hörte ich seine liebevolle Stimme aus dem Telefon sagen.
Alles Gute wünschen?
Wofür?
Hatte ich heute Geburtstag?
Nein, der war erst in ein paar Monaten.
Hochzeitstag?
Unmöglich, den hatten wir erst vor ein paar Wochen.
„Wieso gratulierst du mir?“, fragte ich ihn letztendlich und gab mich geschlagen.
Es würde zu lange dauern, wenn ich jetzt darüber nachdenken würde und ich wollte die Zeit, die ich mit Edward verbrachte, egal ob telefonisch oder persönlich, nicht unnötig mit Schweigen verbringen.
Wenn ich ihn Heute schon noch nicht gesehen hatte, dann wollte ich wenigstens seine Stimme am Telefon hören.
„Du weißt es also nicht?“, kam seine Frage und ich konnte schon beinah sein schiefes Lächeln vor meinem geistigen Auge erkennen.
„Genau heute vor acht Jahren haben wir uns kennen gelernt und ineinander verliebt!“

Irgendwie schockierte mich diese Aussage.
Wieso hatte ich nicht daran gedacht?
Und vor allem, wieso hatte ich mir ausgerechnet an diesem Tag frei genommen?
Es war manchmal schon unheimlich, wie gut sich Edward gewisse Sachen merken konnte.

Ein Jahr nachdem ich in der Firma angefangen und somit Edward kennen und lieben gelernt hatte, schenkte er mir eine Halskette mit einem Herzanhänger, auf dem das Datum von dem Tag eingraviert war, als wir beide endlich zueinander gefunden hatten.
Natürlich brauchte ich diese Halskette nicht um mich daran zu erinnern, aber mir gefiel es.
Immer, wenn ich in den Spiegel sah oder ich mit meiner Kette rumspielte musste ich an unsere ersten Verabredungen denken, unseren ersten Kuss, unseren ersten Sex oder auch an den Tag, an dem er mir zum ersten Mal seine Liebe gestand.
Der Tag unserer Verlobung war in ein Armband eingraviert, welches ich niemals abnahm, genauso wenig wie Edward seins abnahm.
Wir hatten uns das Selbe Armbändchen machen lassen, nur war meins etwas weiblicher ausgeschmückt.
Und natürlich war unser Hochzeitstag in unseren Eheringen eingraviert.
Es gefiel mir sehr, wenn ich all diese gravierten Schmuckstücke mit mir herum trug.
All diese Gravuren erinnerten mich an einen wunderbaren Abschnitt in meinem Leben.
Für manche Personen wäre es vielleicht zu viel des Guten, aber nicht für mich.
Edward war mein Leben und ich wollte alles, was auch nur im Entferntesten mit ihm zu tun hatte immer bei mir tragen.

„Heute? Warum sagst du mir das erst jetzt? Ich hätte mir doch dann nicht frei genommen“, schmollte ich durch das Telefon hindurch und hoffte sehr, dass er sich meinen Schmollmund bildlich vorstellen konnte.
„Stattdessen musste ich alleine in einem kalten Bett aufwachen“, fügte ich noch mit einem Hauch von Traurigkeit in meiner Stimme hinzu.
„Tut mir leid, Liebste“, versuchte er mich mit seiner melodischen Stimme wieder ruhig zu stimmen.
„Ich werde versuchen mich zu bessern“, fügte er hinzu. Das Grinsen, welches er vermutlich auf seinen Lippen trug, konnte ich mir bildlich vorstellen.
„Das würde ich dir auch raten, Mister. Kannst dir ja etwas ausdenken, womit du das wieder gut machen kannst“
Die Traurigkeit, die zuvor noch in meiner Stimme zu hören war, war komplett entwichen. Meine Stimme klang nun rauchiger, kehliger… erregter.
Anscheinend hatte auch Edward dies registriert was dazu führte, dass er sich wieder räusperte.
Ich liebte es, wenn ich diese Reaktion bei ihm hervorrief. Es war ein klares Zeichen dafür, dass ich ihn nervös machte.

„Du kannst dir gar nicht vorstellen wie gerne ich jetzt bei dir wäre…“
Seine Stimmlage war dieselbe, wie meine vor noch wenigen Sekunden.
„Alice hat vorhin angerufen“, wechselte er plötzlich das Thema.
Kurz nahm ich das Telefon von meinem Ohr und betrachtete es stirnrunzelnd, doch schon im nächsten Augenblick befand es sich wieder da wo es hingehörte.
„Wollte sie etwas Bestimmtes?“, fragte ich mit ehrlicher Neugier und versuchte mich auf das Thema Alice zu konzentrieren.
Alice war Edwards jüngere Schwester, die ich sofort in mein Herz geschlossen hatte, als Edward mich seiner Familie vorstellte.
Sie war eine sehr aufgeweckte Person und manchmal konnte es wirklich nervig sein, aber gerade diese Charakterzüge an ihr waren mehr als nur liebenswert.

„Sie hat uns zu sich zum Essen eingeladen, denn sie ist der Meinung, dass sie uns eine halbe Ewigkeit schon nicht mehr gesehen hat. Ich wusste gar nicht, dass zwei Wochen eine halbe Ewigkeit sind. Dass ich den Abend mit dir ganz alleine verbringen wollte war ihr letztendlich egal“, fing er an ohne Punkt und Komma zu reden und ich versuchte mein Lachen zu unterdrücken.
In Momenten wie diesen konnte man ganz besonders erkennen, dass er und Alice miteinander verwandt waren.
„Ich würde ja sagen, dass wir einfach nicht hingehen und wir heute Abend unsere Zweisamkeit genießen, aber ich kenne Alice. Sie würde schneller als uns lieb ist vor unserer Haustür stehen und ihren Zweitschlüssel benutzen. So etwas nennt man dann wohl in ihrer Welt einen Notfall…“
Nun war ich nicht mehr in der Lage mein Lachen zu unterdrücken und wie es in den letzen Jahren auch immer der Fall gewesen war, stieg Edward in mein Lachen mit ein.
Sein Gelächter war eines der Dinge, in die ich mich zuerst verliebt hatte. Es klang so frei und ehrlich.
Nicht jeder konnte heutzutage so ausgelassen lachen wie er es tat oder besser gesagt, wie wir beide es immer taten.
Noch nie in meinem bisherigen Leben hatte ich so viel gelacht wie in meiner gemeinsamen Zeit mit Edward.

„Ja, das fürchte ich auch“, konnte ich Edward sagen hören, sobald unser Lachen etwas nachgelassen hatte.
„Wir sollen um acht bei ihr und Jasper sein, also werden wir beide noch genug Zeit haben um unsere gemeinsame Dusche nachzuholen.“
Während er diese Worte aussprach konnte ich schon aus seiner Stimme heraushören, wie sehr er sich darauf freute. Da erging es ihm wie mir.
Aber immerhin konnte ich heute noch eine Dusche zusammen mit Edward genießen und allein schon bei dem Gedanken an dem, was höchstwahrscheinlich unter der Dusche passieren würde, zog sich mein Magen vor lauter Vorfreude zusammen.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*


Es war halb sechs am Abend und Edward müsste jeden Moment von der Arbeit zurückkommen.
Ich stand in der Küche und machte mir grade ein Sandwich.
Da ich erst so spät aufgestanden war, hatte ich mir zu später Mittagsstunde ein Frühstück gegönnt.
Meinem Magen war das allem Anschein nach aber nicht genug gewesen, denn er knurrte wie verrückt.
Und obwohl wir später zum Abendessen bei Alice eingeladen waren, konnte ich dem Drang nicht widerstehen mir doch noch eine Kleinigkeit zu Essen zu machen.
Schließlich war es nur ein Sandwich und nur dazu da um meinem Magen wieder die nötige Ruhe zu geben, damit es bis acht Uhr am Abend nicht so quengeln würde.

Ich war so sehr damit beschäftigt Erdnussbutter auf die Sandwichscheiben zu schmieren, dass ich erst bemerkte das Edward zu Hause war, als sich seine starken Arme um meinen Bauch schlangen und er mir einen sanften Kuss an meiner Halsbeuge gab.
Noch immer bereitete es mir eine Gänsehaut wenn er mich küsste.
In allen den Jahren hatte das kein bisschen nachgelassen.

„Hallo schöne Frau“, flüsterte er mir ins Ohr und das Gefühl seiner weichen Lippen an meinem Ohr und sein Atem, welche mein Ohr und meinen Hals sanft streichelte, bereitete mir nur noch mehr Gänsehaut.
Meine Hände fuhren zu meinen Bauch, wo er seine Hände miteinander verschränkt hatte und mich so dicht an ihm hielt.
So dicht, dass es kein Entkommen gab, aber das wollte ich niemals.
Je näher ich ihm war, desto besser ging es mir dann.
„Alles Gute zum achtjährigen kennen lernen“, hauchte ich ihm ins Gesicht während ich meins in seine Richtung drehte und ich ihm so einen sanften Kuss entlockte.

Während ich mich in seinen Armen zu Edward herum drehte und meine Hände an seinem Nacken vergrub, damit ich an der Stelle an seinen Haaren zupfen konnte, nahm unser Kuss immer mehr an Leidenschaft zu.
Seine Hände, die durch meine Umdrehung nun an meinem Rücken lagen, lösten sich und wanderten hinab zu meiner Taille, nur um meinen Unterleib näher an seinen drücken zu können.
Die Erregung in seiner Hose konnte ich schon deutlich spüren und es verblüffte mich immer wieder, wie schnell ich ihn erregen konnte.
Edwards Hände wanderten immer tiefer, bis er die richtige Position dafür gefunden hatte wie er mich am Besten hochheben konnte.
Als wäre es einstudiert, schlangen sich meine Beine automatisch um seine Hüften was dazu führte, dass ich seine Erregung nur noch intensiver spüren konnte.
Leise stöhnte ich in seinen Mund, während unsere Zungen einen wilden Kampf miteinander ausfochten.
Seine Hände, die sich an meinem Hintern befanden um mich etwas zu stützen, kniffen mich leicht.
Allem Anschein nach hatte Edward nicht mit meiner Reaktion gerechnet, denn ich presste meinen Unterleib nur noch fester an seine Männlichkeit und dieses Mal mussten wir beide aufstöhnen.
Dadurch, dass der Mensch dazu gezwungen war zu atmen, mussten sich unsere Münder leider voneinander trennen.
Edward schien es allerdings nicht daran zu hindern, meinen Körper weiterhin mit seinem Mund zu verwöhnen, während meine Hände in seinen seidigen Haaren herumwühlten und sie nur noch mehr durcheinander brachten, als sie es ohnehin schon waren.

Nur schwach konnte ich noch wahrnehmen, wie Edward sich in Bewegung setzte und mich mit sich trug, als wäre ich ein Leichtgewicht.
„Wohin gehen wir?“, stöhnte ich mehr, als das ich ihn fragen konnte.
Ich war einfach zu erregt.
Den ganzen Tag über hatte ich ihn nicht gesehen, nur einmal kurz mit ihm gesprochen und all meine Sehnsucht schien sich in genau diesem Moment zu vereinen.
„Die versprochene Dusche“, konnte ich ihn gegen meinen Hals nuscheln hören, als eine seiner Hände sich von meinem Hintern löste, damit er dir Tür zum Badezimmer aufbekommen konnte.
Kurz kicherte ich, weil ihm das nicht sofort gelungen war, aber als er mir dann kurz in den Hals bis, wurde dieses Kichern sofort durch ein Stöhnen ersetzt.

Nachdem er es endlich geschafft hatte die Tür aufzubekommen und er diese mit seinen Füßen wieder mit einen lauten Knall zum Schließen gebracht hatte, wollte Edward mich auf den Boden absetzen, was ich nach einem kurzen Protest zuließ.
Schließlich würde ich so wieder viel weniger von ihm spüren.
Ich versuchte mein Verlangen davon zu überzeugen, dass es eh nur von kurzer Dauer wäre und es dem Zweck dienen würde, ihn endlich wieder nackt zu sehen und ihn in mir spüren zu können.
Schon allein bei dem Gedanken daran, wie er in mir war und sich darin bewegte ließ mein Unterleib vor lauter Vorfreude zucken.

Meine Hände verließen nicht ein einziges Mal Edwards weiche Haare und diese Gelegenheit nutzte ich aus, um ihn zu mir runter zu ziehen, damit ich seine wundervollen sanften Lippen wieder auf meinen spüren konnte.
Aber anscheinend hatte Edward andere Pläne.
Seine Hände waren wieder auf meiner Taille angelangt und er schenkte mir noch einen sanften Kuss, ehe er sich vor mir hinkniete, sodass sein Kopf in der Höhe meines Bauches war.
Mit seinen Händen schob er mein Top immer höher uns küsste die dadurch frei gewordenen Stellen an meinem Bauch mit besonderer Intensität.
Am meisten widmete er sich meinen Bauchnabel, welchen er mit seiner Zunge immer wieder anstupste.
Mein Atem wurde immer lauter und durch ein Keuchen ersetzt und mein Gekeuche wurde immer wieder von seinem leisen, genießerischen Stöhnen übertrumpft.
Ich mochte es sehr, so von ihm liebkost zu werden, aber im Moment brauchte ich ihn zu sehr, meine Sehnsucht nach ihm musste wieder gestillt werden.

Irgendwie hatte ich es geschafft, ihn wieder nach oben zu zerren und meine Finger, die vor lauter Ungeduld schon zitterten, versuchten die einzelnen Knöpfe seines Hemdes zu öffnen.
Nach den ersten paar Knöpfen verlor ich allerdings schon die Geduld und wollte es ihm über den Kopf ziehen, was er ohne Widerworte zuließ.
Mein Blick blieb mal wieder an seiner muskulösen und leicht behaarten Brust hängen, die mir sogar noch nach achtjähriger Beziehung den Atem stocken ließ.
Ich hob meine rechte Hand und ließ sie erst einmal an seiner Wange ruhen.
Diese kuschelte sich in die Innenfläche meiner Hand, wodurch ich seinen drei Tage Bart nur zu gut spüren konnte, ehe er einen leichten Kuss nahe an meinem Handgelenk platzierte.

Mit meinem Zeigefinger strich ich die Konturen seines kantigen Gesichts nach, ehe ich damit an seinen Hals hinabwanderte.
Seinen Schultern und seinem Schlüsselbein schenkte ich dabei nicht weniger Beachtung.
Meine Lippen strichen hauchzart seinen Brustkorb entlang und ich konnte sehen, wie sich die Härchen darauf etwas aufrichteten und ihm eine Gänsehaut überkam.
Der Druck seiner Hände, die sich an meinen Hüften befanden wurde stärker.

Ich fing an leichte Küsse auf seiner Brust zu verteilen und wanderte immer höher, zu seinem Hals, bis hin zu seinen Ohren wo ich anfing an seinen Ohrläppchen zu knabbern.
Sein Stöhnen drang geradewegs in mein Ohr und ich krallte mich mit meinen Händen Halt suchend an seinen Oberarmen.
Edwards Hände strichen an meiner Taille entlang zum Bund meiner Jogginghose, die ich mir nach dem Telefonat mit Edward angezogen hatte.
Eine seiner Hände, ich konnte nicht genau zuordnen welche, da mir jegliche Konzentration fehlte, glitt in meine Hose, nur um dann auf die nackte Haut meines Hinterns zu treffen.
Ich biss wieder in sein Ohrläppchen, konnte Edward keuchen hören als er registrierte, dass ich extra für ihn keine Unterwäsche angezogen hatte.
„Du machst mich noch wahnsinnig“, stöhnte er mir ins Ohr und dirigierte mich immer mehr in Richtung der Duschkabine.
Meine Hände, die noch immer an seinen starken Oberarmen verweilten, strichen diese nun langsam entlang, hinab zu seiner Hose um sein Gürtel öffnen zu können, damit ich endlich dieses lästige Stück Stoff von ihm weg bekam.
Währenddessen versuchte Edward mir meine Jogginghose endgültig auszuziehen.
Es war verwunderlich, dass wir uns mit unseren Armen dabei nicht in die Quere kamen.

Ich griff nach dem Saum meines Tops um es mir auszuziehen, damit wenigstens einer von uns schon nackt war in der Hoffnung, dass Edward es mir nachahmen würde.
In der Zeit, als ich mir mein Shirt ausgezogen hatte, hatte er schon einmal das Wasser in der Dusche angestellt.
Mein Blick glitt seine Gestalt entlang, immer tiefer bis ich bei seinen Boxershorts ankam, dem einzigen Kleidungsstück was er noch am Leibe trug.
Seine Erregung, die schon sehr deutlich zu erkennen war, bat mich förmlich darum, ihn aus diesem Gefängnis, auch besser bekannt als Shorts, zu befreien.
Edwards Blick glitt wieder zu mir, als meine Zunge über meine angeschwollenen Lippen leckte.
Er nahm meine Hände in seine und führte sie zum Rand seiner Boxershorts, damit wir sie ihm zusammen ausziehen konnten.
Nicht ein einziges Mal wich mein Blick seinem.
Seine grünen Augen brannten sich in meine und zeigten mir all seine Leidenschaft und Liebe, die er für mich empfand.
Ich konnte nur erahnen, dass meine Augen dasselbe für ihn ausdrückten.

Mit seinen Füßen stieg er aus den Boxern raus, zog mich wieder in seine Arme und führte mich in das Innere der Duschkabine.
Schon im nächsten Moment konnte ich das warme Wasser auf meiner Haut spüren, allerdings war das Gefühl von Edwards nackter Haut an meiner um ein Vielfaches intensiver.
Ohne irgendeine Vorwarnung hob Edward mich wieder so, dass ich meine Beine um ihn schlingen konnte und sobald es uns möglich war, nahm ich seine Männlichkeit tief in mir auf.
Es schien mir unmöglich noch länger darauf zu warten mich mit ihm zu vereinen.
Meine Hände verweilten wieder in seinen Haaren und mit einem Ruck kam ich endlich wieder in den Genuss seiner süßen Lippen, die sich im Einklang bewegten.
Edward knabberte an meiner Unterlippe, biss herzhaft hinein, nur um mit seiner talentierten Zunge wieder drüber lecken zu können.
Stumm bat er meinem Mund seiner Zunge den Einlass zu gewähren und ich zögerte keine einzige Sekunde.
Wieder nach Luft ringend mussten wir uns voneinander lösen, doch wieder hinderte es ihn nicht daran meine nasse Haut zu liebkosen.
Sein Mund fand den Weg zu meiner Brust und küsste sie mit solch einer Inbrunst, dass das Kribbeln in meinem Körper nur noch mehr anstieg.

Durch seine harten Stöße rutschte ich mit meinem Rücken die Fließen, an denen ich gelehnt war, auf und ab.
Mein Kopf schlug mehrmals gegen die Wand, immer wieder wenn Edward so feste in mich eindrang, sodass ich meinen Rücken wölben musste und ich meinen Kopf genießerisch nach hinten warf.
Ich versuchte meine Hände an seinen Schultern festzukrallen, versuchte einen Halt zu finden, bei dem ich seinen Bewegungen entgegen kommen und ihn tiefer in mir aufnehmen konnte.
Es gelang mir mich besser aufzurichten um die passende Position zu finden.
Als ich ihn dann so tief wie schon lange nicht mehr in mir spüren konnte, wurde unser Stöhnen von dem Klang des herabfließenden Wassers mehr als nur übertroffen.

Unser Atem wurde schwerer und stockender, das Keuchen immer hektischer und mit jedem seiner Stöße wurde mein Stöhnen nur noch lauter.
Ich konnte spüren, wie es in mir brannte, wie der Orgasmus in mir seinen Weg hinaus an die Oberfläche fand.
Edwards Hände, die sich noch immer an meinem Hintern befanden um mich zu stützen, krallten sich darin fest, so wie ich es bei seinen Schultern tat.
Dadurch, dass ich meinen Rücken durch meinen Orgasmus so sehr wölbte, nutze Edward die Chance meine Brüste, die sich ihm entgegen streckten, mit seiner Zunge zu liebkosen.
Ich konnte spüren, wie er sich in mir ergoss als meine Lust ihren Höhepunkt fand und er sich wieder in meinen Hintern festkrallte.

Nur langsam beruhigte sich unser Atem und nach einer Weile zog er sich wieder aus mir zurück, damit ich wieder auf meinen eigenen Füßen stehen konnte.
Meinen Kopf lehnte ich sofort an seine muskulöse Brust und seine Arme schlangen sich sofort um meine Taille um mir den nötigen Halt zu geben, da sich meine Beine sehr schwach anfühlten.

„Ich liebe dich“, hörte ich ihn in mein Ohr flüstern, als sich unser Atem wieder beruhigt hatte und gab mir einen Kuss auf das nasse Haar.
„So wie ich dich Liebe.“ Ich hob meinen Kopf wieder von seiner Brust und sofort wurden meinen Augen von seinen Smaragden wieder gefangen genommen.
Langsam senkte er seinen Kopf, nur um mir einen kurzen aber sinnlichen Kuss auf die Lippen zu drücken.
Meine Arme schlangen sich um seinen Bauch, damit ich mich näher an ihn kuscheln konnte, ehe er wieder von mir ab lies.

„Soll ich dich einseifen?“, fragte er mich allen erstes und griff schon nach meinem Duschgel.
„Da fragst du noch?“, war das Einzige, was ich darauf erwidern konnte, ehe ich seine talentierten Hände wieder auf meiner Haut spüren konnte.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*


„Sie wird uns köpfen!“ Vorwurfsvoll richtete ich meinen Blick auf Edward, der gerade mit Autofahren beschäftigt war.
Seine rechte Hand legte sich auf meinen Oberschenkel und strich mit seinem Daumen sanft darüber.
Das war Edwards Art mir zu sagen, dass ich mich nicht so aufregen sollte.
Wir waren gerade auf den Weg zu Alice und schon fünfzehn Minuten zu spät.
Wenn Edward mich nicht wieder aus der Fassung gebracht hätte und wir nicht noch Sex auf unserem neuen Esszimmertisch gehabt hätten, dann wären wir sogar noch pünktlich gewesen.
„Keine Sorge, sie wird es schon verstehen.“
Er wandte seinen Blick kurz von der Straße ab, nur um ihn in meine Richtung zu werfen und mir verschwörerisch zuzuzwinkern.
Das konnte er doch wohl nicht ernst meinen?
„Edward, wir werden deiner Schwester bestimmt nicht den Grund für unser zu spät kommen erklären. Wie würdest du dich denn fühlen wenn Alice dir erzählen würde, dass sie zu spät ist, weil sie atemberaubenden Sex in der Dusche und auf dem Esszimmertisch hatte?“, fragte ich ihn und meine Stimme klang etwas hoch, fast schon hysterisch.
Kurz verzog Edward das Gesicht, ehe sich wieder sein schiefes Grinsen darauf bildete.
„Atemberaubend also?“, fragte er mich und kniff mich liebevoll in die Innenseite meiner Oberschenkel.
Ich schlug ihn leicht auf seinen Unterm um ihm zu signalisieren, dass sein Kommentar gerade nicht wirklich angebracht war.
Als ob er nicht wüsste, dass ich den Sex mit ihm als atemberaubend empfand.
Wir bogen gerade in die Straße ein, in der Alice und Jasper wohnten und fuhren noch ein kleines Stück, ehe Edward den Wagen am Straßenrand, direkt vor dem Haus in dem Alice und Jasper wohnten, zum Stillstand brachte.

Gerade als ich mich abgeschnallt hatte und ich schon nach dem Griff fassen wollte um die Autotür zu öffnen, konnte ich Edwards Hände an meiner Taille spüren, wie sie mich festhielten und er mich zu sich auf dem Schoß zog.
„Atemberaubend ist da noch untertrieben“, flüsterte er mir ins Ohr und verstärkte leicht den Druck an meiner Taille.
„Und ich schwöre dir, wenn Alice nicht schon am Fenster stehen würde, würde ich dich hier und jetzt wieder nehmen“, fuhr er mit seinem Geflüster fort und ich bemerkte sofort die Gänsehaut, die sich auf meinen Körper ausbreitete.
Ich bemerkte, wie es zwischen meinen Beinen wieder zu Kribbeln begann und fragte mich insgeheim, wie oft es an diesem Tag noch passieren würde.
Wieso musste Alice uns ausgerechnet heute zum Abendessen einladen?
Edward ließ langsam wieder von mir ab und ich bemerkte sofort, wie es ihm zu missfallen schien, dass er wieder von mir ablassen musste.
Doch bevor Edward mich wieder auf den Beifahrersitz schob, hob Edward seine Hand, nur um sie über meine Wange streichen zu lassen und mir tief in die Augen blicken zu können.
Ich konnte so viel Liebe in seinen Augen ablesen, dass mir allein schon durch diesen Anblick leicht schwummrig wurde.
Langsam beugte ich mich zu ihm und seine Hand versuchte sich meiner Wange anzupassen, übte leichten Druck aus, damit er mich schneller zu sich ziehen konnte.
Noch bevor meine Lippen seine finden konnten, schloss ich schon in freudiger Erwartung meine Augen.
Es kam mir Jahre vor, dass ich diese Lippen auf meinen gespürt hatte, dabei war es nur wenige Minuten her, als wir uns zuletzt geküsst und geliebt hatten.
Endlich konnte ich die Wärme, die seine Lippen ausstrahlten, auf den meinen spüren, was mir ein wohliges Seufzen entlockte.
Meine Hände fanden den Weg in seinen Nacken, nur um die Härchen dieser Stelle streicheln zu können.

Dieser Kuss hatte nichts Leidenschaftliches.
All die Liebe, die wir füreinander empfanden, war in diesem Kuss enthalten.
Und mit jedem Tag schien unsere Liebe nur noch mehr zu wachsen.
Bevor ich Edward traf hätte ich es nie für möglich gehalten, das sich die wahre Liebe so anfühlen würde.
Nie im Leben hatte ich damit gerechnet, dass es möglich wäre so viel für eine Person zu empfinden.
Edward war alles für mich.
Mein Leben.
Meine Liebe.
Meine Seele.

Doch schon viel zu schnell, war dieser Moment zu Ende.
Mein Ehemann ließ langsam wieder von mir ab, gab mir noch einen kurzen letzen Kuss, ehe er mich wieder vorsichtig auf den Beifahrersitz schob.
Ich schmollte noch etwas ehe mir wieder einfiel, wo wir uns eigentlich befanden.
Edward stieg als erster aus dem Auto und ich erinnerte mich wieder an Edwards Worte… Alice stand am Fenster?
Mein Blick wanderte zum Haus, in dem Alice und Jasper wohnten und tatsächlich konnte ich gerade noch sehen, wie der Vorhang an eines der Fenster hin und her wehte, als ob man ihn hektisch losgelassen hätte.
Das sah Alice mal wieder ähnlich.

Sobald auch ich aus dem Auto ausgestiegen war, liefen Edward und ich Arm in Arm auf die Eingangstür zu.
Kaum waren wir angekommen und hatten die Klingel betätigt, hatte Alice schon die Tür aufgerissen. Man konnte sogar noch das nachläuten der Türglocke hören.
„Da seit ihr ja endlich, hat aber auch lang genug gedauert. Was habt ihr jetzt schon wieder getrieben oder will ich das lieber gar nicht erst wissen? Nach dem, was ich grade schon von euch beiden im Auto betrachten konnte, hat mir das vollkommen gereicht. Also wirklich, ihr benehmt auch ja wie frisch verliebte Teenager!“, fing Alice sofort an los zu brettern, drehte sich von uns weg und marschierte wieder geradewegs ins Hausinnere.
Verwirrt blickte ich zu Edward, der die Haustüre hinter uns schloss und mir sofort meine Jacke abnahm.
„Ich wünsch dir auch einen wunderschönen Abend Alice und ja, die Fahrt verlief ohne Probleme, danke der Nachfrage“, rief Edward Alice noch hinterher.
Sofort griff ich nach Edwards Hand und kuschelte mich an seine Seite, während er mich Richtung Küche dirigierte, wo er die beiden wohl vermutete.

Meine Hand löste sich von seiner, damit ich sie um ihn legen und seine Seite streicheln konnte.
In diesem Moment war es mir nicht genug, einfach nur seine Hand zu halten.
Ich wäre jetzt so gerne wieder mit ihm allein…
Würde mich ihm so gerne wieder hingeben…
Würde so gerne nackt unter ihm liegen und seine Lippen auf meiner entblößten Haut spüren…

Wir passierten gerade den Durchgang zur Küche, als Alice uns wieder entgegen kam.
„Habt ihr heute Schnecken gegessen oder warum seit ihr so langsam“
Sie nahm von jedem von uns eine Hand und führte uns aus der Küche raus in Richtung Esszimmer.
Es erschien mir besser so, denn der Geruch, der aus der Küche strömte, schien meinen Magen sehr zu reizen.
Was hatte Alice bloß gekocht?
Sollte das die Strafe dafür sein, dass wir uns etwas länger nicht mehr gesehen hatten und dass wir zu spät kamen?

Als wir das Wohnzimmer betraten sahen wir Jasper, wie er gerade eine CD in ihre teure Musikanlage einlegte. Anscheinend sollte das die Hintergrundmusik für unser Essen werden.
Wenn man es denn Essen nennen konnte, denn es roch nicht wirklich appetitlich.
„Sieh mal wer uns endlich Gesellschaft leistet“, rief Alice ihrem Ehemann zu, der sich sofort umdrehte.
Sie ließ unsere Hände wieder los und ging auf Jasper zu, nur um ihm einen kurzen, aber dennoch liebevollen Kuss auf den Mund zu geben.
Edwards Hand, die an meiner Hüfte lag, drückte mich näher an sich.
Ich nutze diese Gelegenheit und kuschelte mich noch enger an ihn, als ich es sowieso schon tat.
Ich kam mir heute vor wie eine Klette, aber Edward schien überhaupt Nichts dagegen einzuwenden zu haben.

Jasper kam zu uns herüber und umarmte mich zur Begrüßung was zur Folge hatte, dass ich von Edward ablassen musste.
Edward reichte er nur kräftig die Hand und beide Männer klopften sich noch freundschaftlich auf die Schulter.
Die Sache mit dem ‚auf die Schulter klopfen’ bei den Männern würde ich wohl nie verstehen.
„Freut mich, dass ihr endlich wieder zu uns gefunden habt. Wir dachten schon, dass ihr euch verfahren hättet, so lange wie ihr nicht mehr hier wart“, fügte Jasper scherzend seine Begrüßung fort und zwinkerte uns zu.
War ja klar, dass auch Jasper mit diesem Thema anfangen würde.
Hätten sie sich denn nicht einen anderen Tag aussuchen können, an den wir sie besuchen sollten?
Der heutige Tag war für Andere vielleicht nicht so wichtig wie ein Hochzeitstag, aber für mich war er das, auch wenn Edward mich zu erst daran erinnern musste.
Vor acht Jahren hatte ich das Glück auf die Liebe meines Lebens zu treffen.
Ich wollte mir gar nicht vorstellen wie anders mein Leben verlaufen wäre, wenn mich die Greate Company nicht eingestellt hätte.
Womöglich hätte ich Edward dann nie kennen gelernt, wäre ihm nie über dem Weg gelaufen. Es war für mich schier unmöglich mir ein Leben ohne Edward vorzustellen.
Deshalb war dieser Tag für mich so wichtig und ich könnte mich Ohrfeigen, das ich heute Morgen nicht selbst daran gedacht hatte.
Denn heute vor acht Jahren begann ich erst richtig zu leben…

„Setzt euch doch schon, das Essen müsste gleich fertig sein“, rief uns Alice noch zu, bevor sie wieder in Richtung Küche verschwand.
„Ich werde ihr mal lieber zur Hand gehen“, sagte Jasper an mich und Edward gewandt, ehe er ebenfalls aus der Esszimmertür verschwand und Alice folgte.
Edward führte mich zu unserem üblichen Platz am Tisch.
Wir waren schon so oft hier gewesen, hatten schon so oft hier gegessen, dass wir schon einen Stammplatz hatten.
„Was hältst du davon, wenn wir die Situation nutzen und abhauen“, flüsterte ich ihm in einem scherzenden Tonfall zu, während er mir den Stuhl zurück hielt.
„Bring mich lieber nicht in Versuchung, Mrs. Cullen“, flüsterte Edward mir ins Ohr und küsste meine Wange, ehe er sich selbst auf dem Stuhl neben mir nieder ließ.
Selbst noch nach fünf Jahren Ehe liebte ich es, wenn er mich so nannte.
Mrs. Cullen… wie oft hatte ich mir am Anfang unserer Beziehung erträumt, dass auch ich irgendwann diesen Namen tragen würde?

Allein durch den Gestank, den Alice’ zubereitetes Essen verströmte merkte ich, dass meine Schwägerin und ihr Ehegatte den Raum betraten.
Ich konnte mir immer noch keinen Reim darauf machen, was sie da gekocht hatte.
War es überhaupt für den menschlichen Magen geeignet?
Hatte sie vielleicht einen Zutat verwechselt und anstatt Salz Strychnin verwendet?
Alice war eigentlich immer eine ausgezeichnete Köchin, deswegen überraschte mich dieser fürchterliche Gestank umso mehr.
Jedoch versuchte ich mich so gut es eben ging zusammen zu reißen, schließlich wollte ich nicht irgendwie unhöflich erscheinen.
„Hmm… es riecht köstlich“, kam es nur von meinem Nebenmann, worauf hin ich ihn nur verständnislos anstarren konnte.
War das sein ernst?
Weder in seinen Gesichtszügen, noch in seinen Augen konnte ich eine Lüge erkennen.
Sein Blick wandte sich wieder in meine Richtung und ich konnte die Besorgnis erkennen, die sich darauf ausbreitete.
„Geht es dir gut?“, fragte er mich sanft und so leise, dass weder Alice noch Jasper es mitbekommen konnten.
Seine Hand legte sich an meinem Oberschenkel und streichelte ihn sanft.
„Ja, alles bestens“, log ich ihn an.
Es gefiel mir nicht ihn anlügen zu müssen, aber ich wollte auch nicht, dass er sich unnötig Sorgen machte.
„Oh Danke!“, rief die kleine Elfe aus, die Nichts von unserem kurzen Gespräch mitbekommen hatte.
„Da ihr uns ja schon eine halbe Ewigkeit nicht mehr beehrt habt habe ich mir gedacht, dass ich euch wenigstens was Gutes tue und ich eure heißgeliebten Pilzravioli zubereite“, erzählte sie weiter und strahlte über das ganze Gesicht.

Das sollten Pilzravioli sein?
Eins von den Gerichten, die Edward und ich so sehr liebten?
Hatte Alice auch wirklich die richtigen Pilze verwendet und vielleicht nicht doch Giftpilze?

Sobald Alice den Teller mit den so genannten Pilzravioli vor mir auf meinen Platz abstellte wurde mir nur noch schlechter.
Als auch die Gastgeber sich zu uns an den Tisch gesellten hielt ich es nicht mehr aus.
Dieser furchtbare Geruch traf mich von allen Seiten.
Ich wollte wirklich nicht unhöflich erscheinen, aber mein Magen schien sich überhaupt nicht beruhigen zu wollen.
Also sprang ich von meinem Platz auf und lief in Richtung Badezimmer, während ich mir die Hand vor meinem Mund hielt.
Die Reaktion der anderen hatte ich nicht mehr bemerkt, so schnell wie ich vor diesem Gestank geflüchtet war.

Endlich erreichte ich das Badezimmer und öffnete schwungvoll die Tür um endlich dort hineinlangen zu können.
In diesem Moment war es mir egal, dass sie nicht abgeschlossen war und jeden Moment alle drei davor stehen könnten.
Mein Ziel war es, die Toilette zu erreichen, damit ich mich dort übergeben konnte.
Zu meinen Glück schien Jasper der letzte gewesen zu sein, der die Toilette benutzt hatte, da der Klodeckel noch immer hochgeklappt war.
Immerhin etwas womit ich mich nicht rumschlagen müsste.

Nachdem ich mich geräuschvoll übergeben hatte und mein Magen endlich wieder etwas Ruhe gab, ließ ich mich neben der Toilette plumpsen und versuchte meinen Kreislauf wieder zu normalisieren.
Ich hörte es leise Klopfen, also wandte ich meinen Blick in Richtung der offenen Badezimmertür, die ich nicht mehr im Stande war zu schließen und entdeckte Alice, die gerade wieder ihre Hand herunter nahm.
„Bin ich so eine schreckliche Köchin?“, fragte mich Alice mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen.
Ihre Gesichtszüge wiesen aber auch eine Spur von Besorgnis auf.
Ich konnte ja selbst nicht verstehen, warum mir auf einmal so schlecht wurde.
Alice war wirklich eine ausgezeichnete Köchin und den Anderen war dieser Gestank wohl auch entgangen, also konnte es nur an mir liegen.
Alles was ich in diesem Moment tun konnte, war leicht meinen Kopf zu schütteln und ein „Tut mir leid“ in Alice Richtung zu murmeln.
Alice betrat den Raum und schloss die Tür hinter sich.
Sie ging auf einen der zahlreichen Schränke zu, die sich in ihrem Badezimmer befanden, holte ein Handtuch heraus, befeuchtete es am Waschbecken, nur um ihn mir dann reichen zu können.
Ich sah Alice dankbar an, nahm das nasse Tuch entgegen und fühlte mich sofort etwas besser, sobald es mit der erhitzten Haut meines Gesichtes in Kontakt kam.
Alice ließ sich neben mir auf den kalten Badezimmerboden nieder und streckte die Hand nach mir aus um mir ein paar Haarsträhnen aus dem Gesicht zu streichen.
„Darf ich dich etwas fragen?“
Ich ließ das Handtuch wieder sinken, schaute Alice in die Augen und nickte schließlich.
„Kann es sein, dass du vielleicht schwanger bist?“
Als sie mir diese Frage gestellte hatte keimte in mir sofort etwas Hoffnung auf.

Edward und ich wünschten uns schon seit längerem ein Kind.
Vor ein paar Monaten hatten wir uns dazu entschlossen, dass ich die Pille absetzen und wir den Dingen ihren Lauf lassen würden.
Doch leider hatte es bis jetzt nie geklappt.
Ein Mal hatte ich mir, ohne das Edward davon wusste, sogar einen Schwangerschaftstest gekauft.
Nur, weil meine Periode ein paar Tage später kam als sonst hatte ich gehofft, schwanger sein zu können.
Ich hatte mir sogar drei Schwangerschaftstest gekauft, nur um sicher zu gehen, doch alle drei bewiesen mir nur das Gegenteil.
Zu diesem Zeitpunkt war ich etwas traurig gewesen, dass es nicht geklappt hatte.
Viel zu sehr hatte ich meine Hoffnung in diese Tests reingelegt und wurde dann enttäuscht.
Diesmal hatte meine Periode einen Monat ausgesetzt, was bei mir früher, als ich noch zur High School ging, öfter passierte, also wollte ich nicht wieder zu sehr hoffen.

„I.. Ich… Ich weiß nicht“, antwortete ich Alice nur auf ihre Frage und mein Blick wanderte hinab auf meinen Schoß, wo ich nervös mit meinen Fingern spielte.
Alice Hand griff nach meiner, drückte sie aufmunternd und stoppte somit mein nervöses spielen.
Ohne ein Wort ließ sie meine Hand wieder los und stand von ihrem Platz auf.
Sie lief wieder auf ein Regal zu und fischte zwei gut versteckte Packungen hinaus, die sie mir dann entgegen hielt.
Ich nahm sie an und warf einen genaueren Blick darauf nur um zu erkennen, dass es Schwangerschaftstests waren.
„Woher…?“, wollte ich Alice fragen, doch sie schnitt mir das Wort ab.
„Vor ein paar Wochen dachte ich selbst noch, dass ich schwanger sein könnte. Als ich allerdings wieder von der Apotheke kam, hatte meine Periode eingesetzt, also hatte sich das Thema somit erledigt“, erklärte sie mir mit einem leichten schulterzucken und sah mich liebevoll an.
„Das tut mir leid für dich“, war das einzige, was ich darauf erwidern konnte.
Meine Stimme klang traurig, denn ich wusste wie es war, zu hoffen man wäre schwanger bis diese Hoffnung dann wie eine Seifenblase zerplatzte.
„Es ist nicht schlimm, weißt du“, fing sie an mir zu erzählen und nahm meine Hände in ihre.
„Jazz und ich wären eh noch nicht bereit dafür gewesen. Aber bei dir ist das was anderes.“ Sie sah mich liebevoll an, hob eine ihrer Hände und streichelte meine Haare um mir zu zeigen, dass sie für mich da war.
„Was ist, wenn es wieder nur falscher Alarm ist?“ Alice war die Einzige die wusste, dass ich vor ein paar Monaten die Hoffnung gehabt hatte schwanger zu sein.
„Mach die Tests, die ich dir gegeben habe. Danach hast du wenigstens die Gewissheit, verstehst du?“
Ich nickte ergeben und erhob mich langsam wieder von dem Badezimmerboden.

„Dann werde ich dich jetzt mal allein lassen.“
Alice drückte noch kurz meine Hand und gab mir einen Kuss auf die Wange, ehe sie aus dem Badezimmer verschwand.
Eine Weile zögerte ich noch, aber dann dachte ich wieder an Alice Worte.
Es war wirklich besser Gewissheit zu haben, selbst wenn meine Hoffnung wieder platzen sollte.
Natürlich hoffte ich, dass ich diesmal wirklich schwanger war.
Edward und ich wünschten uns so sehr ein Kind…
Ich sprang über meinen Schatten und rang mich dazu diesen Test zu machen.
Es brachte nichts, sich jetzt den Kopf darüber zu zerbrechen.

Die Nervosität überkam mich wie aus dem Nichts was dazu führte, dass ich die Teststreifen nicht sofort traf.
Irgendwie schaffte ich es jedoch und nun begann für mich die nervige Wartezeit.
Mit den beiden Tests in der Hand lief ich die ganze Zeit hin und her. Ich war so nervös, dass mir die beiden Schwangerschaftstests beinahe aus den Händen fielen, aber ich wollte sie nirgendwo ablegen.
Es war idiotisch, aber ich wollte sie einfach nicht aus meinen Händen nehmen.
So als ob sie jemand manipulieren oder stehlen könnte, wenn ich sie irgendwo abstellen würde.
Es klopfte wieder an den Tür und mein Kopf flog ruckartig in diese Richtung.
Ich war so sehr in Gedanken versunken, dass ich mich so sehr erschreckt hatte, dass mir beinahe die Tests aus der Hand gefallen wären.
Die Tür wurde geöffnet und zum Vorschein kam die zauberhafte Gestalt meines geliebten Ehemannes.
Schnell versteckte ich die beiden Teststreifen hinter meinen Rücken und lächelte ihn etwas gezwungen an.
Ich war mir nicht sicher, ob ich es ihm wirklich antun könnte.
Ich wollte nicht, dass sich Edward zu viel Hoffnung machte.
Wollte nicht, dass er das Selbe empfinden musste wie ich vor ein paar Monaten, als ich schon einmal in dieser Situation war.
Aber ich brauchte Edward an meiner Seite.
Schließlich ging es uns beide Etwas an.

„Ist alles in Ordnung?“, fragte er mich, kam auf mich zu und gab mir einen sanften Kuss.
Ich antwortete nicht, schaute ihn nur unsicher an und lehnte meinen Kopf an seine Schulter.
„Bella, was ist los?“
Edward zwang mich ein paar Schritte zurück, sodass er mich ansehen konnte und ich hob meinen Blick, nur damit ich sein besorgtes Gesicht zu sehen bekam.
„I..Ich…“, stotterte ich herum und Edward legte seine warme Hand an meine Wange.
Ich konnte es ihm nicht sagen, konnte nicht sprechen, also nahm ich die Schwangerschaftstests, die noch immer hinter meinem Rücken lagen, hervor und hielt sie ihm entgegen.
Sein Blick wanderte sofort dort hin und als er erkannte, was die Objekte in meiner Hand waren, erhellte sich sein Gesicht.
„Bist du schwanger?“, fragte er mich sofort und das Grinsen auf seinen Lippen war kaum zu übersehen.
„Ich… Ich weiß noch nicht“, versuchte ich ihm zu erklären.
Edward runzelte seine perfekte Stirn.
„Willst du nicht?“, fragte er mich und es erschien ein trauriger Ausdruck in seinen Augen.
„Natürlich will ich!“, verteidigte ich mich sofort.
„Aber… ich hab Angst. Angst davor, dass es nur falscher Alarm ist. Angst davor enttäuscht zu werden, wenn ich nicht Schwanger bin. Und noch mehr Angst habe ich dich zu enttäuschen, wenn ich es wirklich nicht bin“, versuchte ich meine Ängste zu erklären.
Edward nahm mich sofort in den Arm, streichelte meinen Rücken und gab mir einen Kuss auf mein Haar.
„Du könntest mich niemals enttäuschen“, flüsterte er mir ins Ohr und drückte mich fester an sich.

Einige Minuten standen wir so da und lauschten der Stille.
Ab und zu hörten wir die Stimmen von Alice und Jasper, die sich irgendwo in ihrem Haus befanden.
„Wann wissen mir mehr?“, fragte mich Edward und streichelte meine Wirbelsäule auf und ab.
„Das Ergebnis müsste da eigentlich schon stehen.“
Seufzend wand ich mich wieder von ihm ab, die Testergebnisse in meiner Hand.
Da wir bestimmt einige Minuten so standen, war die Zeit um, in der die Tests brauchten um über mein weiteres Leben zu entscheiden.
Doch ich traute mich nicht. Traute mich nicht mir das Ergebnis anzuschauen.
Edward schien sofort zu bemerken was mit mir los war, also nahm er mir die Tests ab um selbst einen Blick drauf werfen zu können.
Ich war ihm so dankbar!
Mein Blick war einzig und allein auf Edwards Gesicht geheftet.
An Hand seiner Mimik würde ich erkennen können, ob da ein gutes Ergebnis stand oder nicht.

Es kam mir vor wie Jahrzehnte, als sich Edwards Gesicht regte und sich das breiteste Lächeln darauf abbildete, was ich je gesehen hatte.
„Schwanger“, hörte ich seine wunderschöne Stimme nur sagen. Sein Blick erhob sich von den Teststreifen und er sah mir tief in die Augen.
„Schwanger?“ Ich konnte es nicht wirklich glauben, also nahm ich ihm die Tests wieder ab, damit ich das Ergebnis selbst betrachten konnte.
Tatsächlich!
Ich war schwanger!
Endlich!

Ich konnte Edwards glückliches Lachen hören und spürte im nächsten Augenblick wie er seine Arme um mich schlang und mich herum wirbelte.
„Wir sind schwanger“, schrie Edward glücklich über diese Tatsache.
Ich krallte mich an ihm fest und stieg in sein glückliches Lachen mit ein.
Schwanger!
Edward und ich würden tatsächlich ein Baby bekommen.
Nach so vielen Monaten, in denen wir es probiert hatten, würden wir bald endlich Eltern werden.

Von nun an würde ein neuer Abschnitt beginnen. Vermutlich der Beste unseres Lebens.


The End

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